Umgebungsluftunabhängige Atemschutzgeräte bieten den besten Rundumschutz

23 Juli 2018 Schweißer müssen vor gefährlichem Schweißrauch geschützt werden. Je nach Schweißumgebung, Schweißverfahren und zu verschweißendem Material stehen zum Schutz der Schweißer zahlreiche Quellenabsaug-, Raumfiltrations- und Lüftungssysteme zur Verfügung. Darüber hinaus bieten sich für den Schutz vor Schweißrauch Atemschutzgeräte wie etwa Schweißhelme mit Frischluftzuführung an. Umgebungsluftunabhängige Atemschutzgeräte bieten dem Schweißer bekanntermaßen den allerbesten Rundumschutz.

Doch was müssen Sie bei der Auswahl des am besten für Ihre Schweißanwendung geeigneten Atemschutzgerätes beachten? In diesem Blog diskutieren wir eine Anzahl wichtiger Aspekte, die zu berücksichtigen sind.

Nur mit offizieller Zulassung

Stellen Sie zuallererst sicher, dass die Atemschutzgeräte über eine offizielle Zulassung relevanter Institutionen verfügen und alle spezifischen Normen erfüllen. Alle Atemschutzgeräte bieten - insbesondere für den Erstbenutzer - einen nur relativ geringen Tragekomfort. Die Auswahl des jeweils richtigen Typs kann somit sehr zeitraubend sein, bis der gewünschte Tragekomfort erreicht ist. Bei der letztendlichen Entscheidung kann Ihnen jedoch Ihr Gerätehändler behilflich sein.

Bestimmung der Exposition

Bestimmen Sie, welche Gas- und Rauchtypen Ihnen die meisten Schwierigkeiten bei Ihrer Aufgabe bereiten. Lassen Sie sich auch hier von einem Hersteller oder Händler für Schutzausrüstung beraten, um das am besten geeignete Atemschutzgerät auszuwählen.

Ihr medizinischer Zustand

Berücksichtigen Sie auch etwaige medizinische Vorbelastungen, die sich beim Tragen eines Atemschutzgeräts verschlechtern könnten. Alle Arbeiter müssen sich medizinisch auf ihre körperliche Fitness für das Tragen von Atemschutzgeräten untersuchen lassen.

Der korrekte Filtrationsgrad

Das von Ihnen ausgewählte Atemschutzgerät muss Sie vor der jeweiligen respiratorischen Gefährdung schützen können. Atemschutzmasken schützen Sie vor verschmutzter Atemluft, die mit geringen Anteilen an Metallrauch, Schweißgasen und organischen Dämpfen kontaminiert ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Ausstattung mit der jeweils korrekten Filterpatrone. Ihr Partner für Schutzausrüstung wird Ihnen bei der Auswahl der entsprechenden Filterpatrone behilflich sein.

Wechsel von Filterpatronen

Wenn Sie zum Schutz vor chrom- und cadmiumbelasteten Metallrauchen eine Atemschutzmaske tragen, müssen Sie regelmäßig den Einwegfilter wechseln. Ihr Händler für Atemschutzmasken wird Sie dabei beraten, wie oft Sie die Filterpatronen wechseln müssen.

Auf guten Sitz achten

Nachdem Sie den für die jeweilige respiratorische Gefährdung geeigneten Gerätetyp ausgewählt haben, können Sie sich auf das für Sie passende Modell konzentrieren. Der richtige Sitz beispielsweise ist extrem wichtig. Ein nur mangelhaft sitzendes Atemschutzgerät leckt und lässt Sie dadurch die gefährlichen Materialien einatmen. Überprüfen Sie, ob das Atemschutzgerät gut abdichtet. Lässt sich der Sitz des Geräts einfach anpassen? Stehen unterschiedliche Größen zur Verfügung? Ist das Atemschutzgerät für unterschiedliche Gesichtsformen geeignet? Berücksichtigen Sie dabei immer auch die Gesichtsbehaarung und ganz besonders Bärte.

Klare und unbeeinträchtigte Sicht

Überprüfen Sie, ob das Atemschutzgerät eine klare und unbeeinträchtigte Sicht sowohl nach oben, nach unten als auch zu den Seiten bietet. Können Sie trotz Atemschutzgerät weiterhin Ihre (Schutz-)Brille tragen? Beschlägt der Gesichtsschutz beim Tragen des Atemschutzgeräts? Können Sie das Atemschutzgerät zusammen mit einem Schutzhelm tragen, falls erforderlich? Passt das Atemschutzgerät unter den Schweißhelm? Einige Schweißhelme verfügen jedoch bereits über einen integrierten Atemschutz.

Sprech- und Bewegungsfreiheit

Lässt das Atemschutzgerät Ihnen genügend Bewegungsfreiheit und ermöglicht es eine verbale Kommunikation, wenn dies erforderlich ist? Ist das Atemschutzgerät laut, wie es einige umgebungsluftunabhängige Atemschutzgeräte sein können? Beeinträchtigt das Atemschutzgerät das Hörvermögen?

Verfügt das Atemschutzgerät über eine Sprechmembran oder eine Möglichkeit für die elektronische Kommunikation? Können Sie sich anderen Personen gegenüber gut und verständlich über diese Kommunikationseinrichtungen mitteilen? Bis zu einem welchen Abstand sind Sie noch zu verstehen? Die Antworten auf diese Fragen können entscheidend sein in Situationen, in denen Sie in geschlossenen Räumen und weiter entfernt von anderen Personen arbeiten.

Wie wird der Arbeitsort geschützt?

Die Atemschutzausrüstung schützt lediglich den Schweißer selbst. Doch was ist mit den anderen Personen, die sich am Arbeitsplatz aufhalten? Werden diese auch von Ihnen geschützt oder sollten Sie besser auch eine effektive Schweißrauchabsaugung bzw. ein allgemeines Luftreinigungssystem installieren?

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