Infos über Schweiß- und Schneidrauch

Schweißrauch, Schweißrauche, Schweißen

Schweißrauch entsteht beim Schweißen und ist ein Gemisch aus Metallrauch und Gasen. Die unterschiedliche Zusammensetzung des Schweißrauches und somit auch deren Gehalt an unterschiedlichen Schadstoffen im Schweißrauch hängt von den beim Schweißen verwendeten Metallen ab.

  • Gemisch aus, während des Schweißprozesses freigesetzten oder produzierten, Luftpartikeln und Gasen
  • Unterschiedliche, vom Schweißprozess abhängige Zusammensetzung des Gemisches. Enthält typischerweise Metalloxide und Reaktionsprodukte, vor allem aus Elektrodenflussmitteln sowie von der UV-Strahlung erzeugte Gase (wie etwa Ozon) und Schutzgase.
  • Feinstaubfraktionen sind lungengängig, sie sammeln sich in den Lungen an und verbleiben im Körper
  • Verbindungen, wobei 90 % der beim Schweißen freigesetzten Partikel den Schweißzusatzwerkstoffen entstammen

Schweißrauch vermischt sich mit der Atemluft und gelangt durch die Lungen in den Körper.

Untenstehende Darstellung veranschaulicht die Ausmaße von Schweißrauchpartikeln im Vergleich zu anderen Partikeln.

Was ist Schweißrauch?

 

Bei der hinter der Abkürzung MAK stehenden maximalen Arbeitsplatz-Konzentration handelt es sich um einen gesetzlichen Expositionsstandard. Der MAK-Wert gibt die maximal zulässige zeitgemittelte Konzentration eines Stoffes in der Atemluft am Arbeitsplatz an, der eine Person 8 Stunden täglich bei 40 Stunden in der Woche ausgesetzt sein darf. Bei dem in den USA gebräuchlichen TLV-Wert (Threshold Limit Value = Schwellengrenzwert) hingegen handelt es sich nicht um einen gesetzlichen Standard, sondern um eine vom amerikanischen Arbeitssicherheitsinstitut ACGIH herausgegebene Richtlinie. Beide Werte beziehen sich auf die in der Atemzone des Schweißers gemessenen Schadstoffkonzentrationen, wobei die Konzentrationswerte in mg/m3 für unterschiedliche Schweißverfahren und ohne Anwendung von Schweißrauchabsaugsystemen angegeben werden.

Beide Werte beziehen sich auf die in der Atemzone des Schweißers gemessenen Schadstoffkonzentrationen, wobei die Konzentrationswerte in mg/m3 für unterschiedliche Schweißverfahren und ohne Anwendung von Schweißrauchabsaugsystemen angegeben werden.

Schweißrauchkonzentration

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